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Zweite Woche TAG 7

Die Notwendigkeit der Marienverehrung

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Die Notwendigkeit der Marienverehrung


GEBET ZUR VORBEREITUNNG


Lesung

(Spr 8,32-36)

Nun, ihr Söhne, hört auf mich! Wohl dem, der auf meine Wege achtet. Hört die Mahnung, und werdet weise, lehnt sie nicht ab! Wohl dem, der auf mich hört, der Tag für Tag an meinen Toren wacht und meine Türpfosten hütet. Wer mich findet, findet Leben und erlangt das Gefallen des Herrn. Doch wer mich verfehlt, der schadet sich selbst; alle, die mich hassen, lieben den Tod.


(Lk 1,28-31)

Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über diese Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. 

Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.


Botschaften

(San Martino, 8.12.1993)


Gott sei verherrlicht.

Meine Kinder, ich danke euch und der ganzen Kirche für den Jubel dieses Tages. Fahrt fort, im Volk Gottes die Verehrung meines Unbefleckten Herzens zu verbreiten und durch die Gnade werde ich euch die Größe der Barmherzigkeit Gottes erkennen lassen.

Liebe Kinder, es ist die Kraft der Liebe, die euch jeden meiner mütterlichen Wünsche begreifen lässt.

Segen und Gnade mögen reichlich auf eure Werke der Liebe

und der Nächstenliebe herabkommen.

Ich werde nicht zulassen, dass jemand euren Weg behindert,

den ihr mit mir begonnen habt,

um jene zu gewinnen, die euch nachahmen werden.

Schenkt mir euer Herz mit der ganzen Liebe, die es enthält, und ihr werdet teilhaben an der neuen Welt, die ich dabei bin, vorzubereiten. Ich segne euch alle. Ich segne eure Lieben

und drücke euch alle an mich.


(San Martino, 8.12.1997)

Verherrlicht mit mir den Vater.

Meine Kinder, Gott möchte durch meine Unbeflecktheit

die Welt zur Fülle der Gnade zurückführen.

Und ich wirke in den Herzen von euch Kindern,

um euch alle zu Ihm zurückzuführen, indem ich den Seelen die Makellosigkeit Gottes gebe.

Eure Verehrung für mein Unbeflecktes Herz wird in der Kirche

zum Aufbrechen einer außerordentlichen Gottesliebe

und einer ganz reinen brüderlichen Liebe führen.

Meine Kinder, vertraut euch mir an!

Vertraut Gott durch mein Herz das irdische und ewige Glück eines jeden Menschen an. Danke für eure Liebe.

Euch segnend, drücke ich euch alle an mich.

Ich werde bei euch bleiben.


Betrachtung

(Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, Traktat von der wahren Verehrung der Heiligen Jungfrau)


Die Menschen brauchen Maria, um zu ihrem letzten Ziel zu gelangen

(Art. 39)


Wir kommen zu dem Schluss, dass die Heiligste Jungfrau, da schon Gott sie brauchte, - wie wir sagen, hypothetisch brauchte, was die Abhängigkeit von ihrem zustimmenden Willen bedeutet - von den Menschen noch viel dringender gebraucht wird, damit sie ihr letztes Ziel erreichen können. 


Man darf darum die Marienverehrung nicht einfach der Verehrung der übrigen Heiligen gleichstellen, als wäre sie nicht viel notwendiger und keineswegs unserem Belieben anheimgestellt.


Jeder Mensch braucht die Marienverehrung, um sich zu retten


(Art. 40)

Der gelehrte und fromme Jesuit Suarez (1548-1617), der weise und fromme Justus Lipsius, Doktor von Löwen, und viele andere haben mit unanfechtbaren Argumenten nachgewiesen, unter Berufung auf die Auffassung der Kirchenväter, wie des heiligen Augustinus, des heiligen Diakons Ephrem von Edessa, des heiligen Cyrill von Jerusalem, des heiligen Germanus von Konstantinopel, des heiligen Johannes von Damaskus, der Heiligen Anselm, Bernhard, Bernardin, Thomas, Bonaventura und vieler anderer, dass die Marienverehrung zum Heile notwendig ist, und dass es ein Zeichen unsagbarer Missbilligung sei, wie es sogar Ökolampad und einige andere Irrlehrer zugeben, keine Achtung und Liebe für die Heiligste Jungfrau zu hegen. Es ist hingegen ein untrügliches Zeichen der Auserwähltheit, ihr vollkommen geweiht und wahrhaft treu ergeben zu sein.


(Art. 41)

Das belegen Figuren und Worte aus dem Alten und Neuen

Testament, das beweisen die Gefühle und die Beispiele der Heiligen, das lehren und demonstrieren die Vernunft und die Erfahrung. 

Der Teufel selbst und seine Vasallen mussten dies, durch die Kraft der Wahrheit gezwungen, zu ihrem eigenen Bedauern bekennen. Von allen Textstellen der heiligen Kirchenväter und Kirchenlehrer, deren ich eine reiche Sammlung angelegt habe, um diese Wahrheit nachzuweisen, will ich der Kürze halber nur eine einzige des heiligen Johannes von Damaskus wiedergeben: 


„Dein Verehrer zu sein, o Heilige Jungfrau, ist eine Waffe des Heiles , die Gott denen verleiht, die er retten will.“


(Art. 42)

Ich könnte als Beweis viele Fakten anführen, wie etwa:

- was in den Chroniken des heiligen Franziskus berichtet wird; 


als er in einer Ekstase eine große Leiter sah, die den Himmel berührte, auf deren Ende die Heiligste Jungfrau stand, und wie ihm deutlich wurde, dass er zu ihr hinaufsteigen müsse, um in den Himmel zu gelangen (vgl. Fioretti des Hl. Franziskus, Kap.10);


- was in der Chronik des heiligen Dominikus überliefert ist,

von fünfzehntausend Dämonen, die die Seele eines unglücklichen Häretikers besetzt hielten, in der Nähe von Carcassonne, wo der heilige Dominik den Rosenkranz predigte, welche allesamt zu ihrer eigenen Verwirrung auf Geheiß der Heiligsten Jungfrau gezwungen waren, viele große und tröstliche Wahrheiten einzugestehen, die die Verehrung der Heiligsten Jungfrau betrafen, mit so viel Klarheit und Kraft, dass man diesen authentischen Bericht und das Loblied, das der Teufel zu seinem Bedauern auf die Verehrung der Heiligsten Jungfrau machte, nicht lesen kann, ohne Tränen der Freude zu vergießen, wie wenig man auch immer selbst der Heiligsten Jungfrau ergeben sein mag.


Kontemplation

(Hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort, Das Geheimnis Mariens)


(Art. 70)

Hast du, o auserwählte Seele, durch den Heiligen Geist verstanden, was ich dir bisher erklärt habe? Danke Gott dafür, denn es handelt sich um ein Geheimnis, das der Welt fast







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