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Zweite Woche TAG 5

Die Königin der Apostel

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GEBET ZUR VORBEREITUNNG


Lesung

(Apg 1,12-14)


Dann kehrten sie vom Ölberg, der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.


Botschaften

(San Martino, 8.6.2003)


Lobpreisen wir den Vater,

den Sohn und den Heiligen Geist.

Meine Kinder, fühlt euch an diesem Tag mit Jesus lebendig und froh, während Er euch erneut sendet:

Er möchte euer Handeln mit seinem Handeln 

und somit euer Leben mit Seinem Leben vereinigen.


Die neue Kraft, die Jesus heute auf euch herabkommen lässt,

wird jede Angst von euch nehmen, damit ihr mit der Mutter erneut

seine Kirche sammeln könnt, um euch gegenseitig wiederholt zu sagen:


„Der Friede sei mit euch, der Friede sei mit euch allen!“

Und dies wird Sein Friede sein, mit Seiner Vergebung!

Liebe Kinder, danke für eure Weihe an mein Unbeflecktes Herz,

die ich mit ergebener Dankbarkeit annehme.

Ich segne euch und drücke euch an mich.


(San Martino, 30.5.2004)

Meine liebsten Kinder,

seid vom Geist gesegnet!

Jesus hat euch gerufen, der Geist möge euch erfüllen!

Jesus möchte euch mit dem Evangelium als Missionare für die Welt

und ich helfe euch es zu sein.

Auch die Himmel sind heute voller Freude und mein Herz fließt vor Liebe für euch über. Danke, dass ihr mir soviel Freude schenkt;

ihr wisst, dass wir die Welt ändern müssen, indem wir sie erneuern,

um alle Menschen heilig zu machen. Ich segne euch.

Ich verspreche euch meine Nähe. Ich segne eure Lieben,

alle hier anwesenden Kinder.

Der Geist möge bei euch bleiben, das ganze Leben lang.


Betrachtung

(Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, Traktat von der wahren Verehrung der Heiligen Jungfrau)


Die Apostel der Endzeit


(Art. 55)

Gott will also, dass seine heilige Mutter in dieser Zeit besser erkannt, mehr geliebt und verehrt würde. Dies wird zweifellos geschehen, wenn sich die Auserwählten mit der Gnade und dem Licht des Heiligen Geistes in jene innerliche Andachtsübung versenken werden, die ich im Folgenden darstellen will. Dann werden sie, wie es der Glaube ermöglicht, diesen schönen Stern des Meeres klar erkennenund seiner Spur folgend den sicheren Hafen erreichen,

trotz aller Ungewitter und Piraten.


Sie werden die Größe dieser Herrscherin erkennen und sich gänzlich ihrem Dienst weihen als ihre Untertanen und Sklaven aus Liebe. 

Sie werden ihre mütterliche Süßigkeit und Güte erfahren und sie als ihre geliebten Kinder zärtlich lieben. Sie werden die Barmherzigkeit erkennen, von der sie erfüllt ist, und sie werden auch erkennen, wie sehr sie ihrer Hilfe bedürfen, und werden in allen Dingen Zuflucht zu ihr

nehmen als zu ihrer Fürsprecherin und Mittlerin bei Jesus Christus. 

Sie werden wissen, dass sie das wirksamste Mittel ist, der kürzeste und vollkommenste Weg, um zu Jesus Christus zu gelangen, und sie werden sich ihr völlig mit Leib und Seele weihen, um gleichermaßen auch

Jesus Christus anzugehören.


(Art. 56)

Wer aber werden diese Diener, diese Sklaven und Kinder Mariens sein? Ein loderndes Feuer, Diener des Herrn, die überallhin das Feuer der göttlichen Liebe ausbreiten werden. 


Scharfe Pfeile werden sie sein (Ps 127,4) in der Hand der mächtigen Jungfrau Maria, um ihre Feinde zu treffen.

Die Söhne Levis werden sie sein, gründlich geläutert im Feuer der großen Trübsal und innig mit Gott vereint (Mal 3,3; 1 Kor 6,17), die das Gold der Liebe im Herzen tragen, den Weihrauch der Anbetung in ihrem Geist und die Myrhe der Abtötung im Leib. Überall werden sie für die Armen und Kleinen der Wohlgeruch Jesu Christi sein (2 Kor 2,15-16),

ein Todesgeruch hingegen für die Großen, für die reichen und

stolzen Weltmenschen.


(Art. 57)

Donnernde und beim geringsten Hauch des heiligen Geistes durch die Luft fliegende Wolken werden sie sein (Jes 60,8), die den Regen des Wortes Gottes und des ewigen Lebens strömen lassen, ohne sich an irgend etwas zu klammern, noch sich über irgend etwas zu wundern oder sich vor irgend etwas zu erschrecken. Donnern werden sie gegen

die Sünde, schreien werden sie gegen die Welt, den Dämon und seine Anhänger werden sie schlagen und mit dem zweischneidigen Schwert des Wortes Gottes (Heb 4,12) alle durchbohren, zu denen sie vom Allerhöchsten gesandt werden, sei es zum Leben, sei es zum Tod.


(Art. 58)

Die wahren Apostel der Endzeit werden sie sein, denen der Herr aller Tugenden das Wort und die Kraft verleihen wird, Wundertaten zu tun und glänzende Siege über seine Feinde zu erringen. 


Ohne Silber und Gold und, was noch mehr zählt, ohne ängstliche Sorge werden sie inmitten der anderen Priester, Geistlichen und Kleriker schlafen. Dennoch werden sie die silbernen Flügel der Taube haben,

um, die rechte Gesinnung auf die Ehre Gottes und das Heil der Seelen gerichtet, dorthin zu fliegen, wohin der Heilige Geist sie ruft. 


Und an den Orten, wo sie gepredigt haben, lassen sie nichts als das Gold der Liebe zurück, die die Erfüllung des ganzen Gesetzes ist (Röm 13,10).


(Art. 59)

Schließlich wissen wir, dass dies die wahren Jünger Jesu Christi sein werden, die, in den Spuren seiner Armut, seiner Demut, seiner Geringachtung der Welt und seiner Liebe wandelnd, den schmalen Weg Gottes weisen (Mt 7,14) in der reinen Wahrheit, nach dem heiligen Evangelium und nicht nach den Maximen der Welt, ohne Furcht und

ohne Ansehen der Person (Röm 2,11; Eph 6,9; Jak 2,1; Mt 22,16), ohne irgend einen Sterblichen zu übergehen, sich von ihm beeinflussen zu lassen oder ihn zu fürchten, wie mächtig er auch sein mag. 


Das zweischneidige Schwert des Wortes Gottes wird in ihrem Munde sein, auf ihren Schultern werden sie die blutige Fahne des Kreuzes

tragen, das Kruzifix in der Rechten, den Rosenkranz in der Linken, die heiligen Namen Jesu und Mariens in ihrem Herzen und die Schlichtheit und die Abtötung Jesu Christi in ihrem ganzen Gehaben (2 Kor 4,10). 


Dies sind die großen Männer, die kommen werden und die Maria

nach dem Befehl des Allerhöchsten formen wird, um sein Reich auszubreiten über die Gottlosen, die Götzendiener und die Mohammedaner. Wann und wie wird das geschehen?... 

Gott allein weiß das. Wir müssen schweigen, beten, seufzen und warten (Ps 40,2).


Kontemplation

(Hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort, Das Geheimnis Mariens)


Drei wichtige Ratschläge


(Art. 50)

Hüte dich wohl zu glauben, du auserwählte Seele, es sei vollkommener, direkt zu Jesus Christus oder zu Gott zu gehen. Deine Taten, deine Absichten haben wenig Wert. Gehst du hingegen durch Maria, dann ist es nicht mehr dein Wirken, sondern Maria wirkt in dir, und folglich wird

es viel wertvoller und Gottes würdiger sein.


(Art. 51)

Gib acht, dass du nicht deine Willensanstrengung darauf richtest, um jeden Preis in allem, was du tust oder sagst, Genugtuung und Gefallen zu finden. Jedes deiner Worte und jede deiner Taten sei hingegen voll des lebendigen Glaubens, den Maria auf Erden hatte, und den sie dir si-

cherlich zur rechten Zeit mitteilen wird. 


Du, armer Knecht, überlasse deiner Herrin die reine Anschauung Gottes, die süßen Leidenschaften, die Wonne, die Reichtümer und Freuden, und suche für dich selbst nichts anderes als den reinen Glauben, sei er auch voll von Widerwillen, von Zerstreuungen, Überdruss und Trockenheit. Sag Amen zu allem, was Maria, deine Herrin im Himmel tut, denn jetzt

könntest du nichts Besseres tun.


(Art. 52)

Kränke dich nicht und quäle dich nicht, wenn du nicht sogleich die süße Gegenwart der Heiligsten Jungfrau genießen kannst. Nicht allen ist diese Gnade gegeben. Und wenn Gott sie aus seiner großen Barmherzigkeit heraus gewährt, dann kann die Seele sie überaus leicht

wieder verlieren, wenn sie nicht in Treue sehr oft die innere Sammlung übt. Sollte dir dieses Unglück zustoßen, dann eile zu Maria und sühne deine Schuld.


HYMNUS

Johannes von Damaskus,  verst. 749


In dir, o Gnadenvolle, juble die ganze Schöpfung,

frohlöcke das Heer der Engel und freue sich das Menschengeschlecht.

Oh geheiligter Tempel, du Paradies des Geistes, 

du Ruhm der Jungfrauen, durch dich hat Gott Fleisch angenommen,

er ist dein Kind geworden, er, unser Gott vor aller Zeit.

Deinen Schoß hat er wahrhaft zu seinem Thron gemacht,

größer als die Himmel alle.

In dir, o Gnadenvolle, juble die ganze Schöpfung. Ehre sei dir.


Katechismus

(Art. 965)

Nach der Himmelfahrt ihres Sohnes stand sie „den Anfängen der Kirche mit ihren Gebeten zur Seite“ (LG 69). 


Zusammen mit den Aposteln und einigen Frauen „sehen wir ... Maria mit ihren Gebeten die Gabe des Geistes erflehen, der sie schon bei der Verkündigung überschattet hatte” (LG 59).


(Art. 972)

„Inzwischen aber leuchtet die Mutter Jesu - wie sie im Himmel, schon mit Leib und Seele verherrlicht, Bild und Anfang der in der kommenden Welt zu vollendenden Kirche ist, so hier auf Erden, bis der Tag des Herrn gekommen ist - dem pilgernden Volk Gottes als Zeichen der si-

cheren Hoffnung und des Trostes voran” (LG 68).


Gebet

(Johannes Paul II)


O Mutter, Mutter Gottes, Mutter der Kirche, in dieser für uns so bedeutungsvollen Stunde sind wir ein Herz und eine einzige Seele:

wie Petrus, die Apostel und die Brüder im Zönakel mit Dir im Gebet vereint.


Dir vertrauen wir unser Leben an, Dir, die Du das Wort Gottes

in absolutem Glauben angenommen und Dich seinem Liebes- und Heilsplan geweiht hast, in totaler Fügsamkeit dem Wirken des heiligen Geistes nachkommend;

Dir, die Du von deinem Sohn die Sendung bekamst, den Jünger, den er liebte, aufzunehmen und zu behüten; Dir wiederholen wir, alle gemeinsam und jeder für sich, totus tuus ego sum, damit Du unsere Weihe annehmen und sie der Weihe Jesu und der deinen vereinen mögest als Geschenk für den Vater, für das Leben der Welt.


Wir bitten Dich, blicke auf das Elend deiner Kinder, wie Du es in Kana tatest, als Du Dir die Situation dieser Familie zu Herzen nahmst.

Das größte Elend dieser deiner Familie ist heute die Not an Berufungen der Priester, Diakone, Ordensleute und Missionare.


Berühre daher mit deiner „fürbittenden Allmacht“ das Herz vieler unserer Brüder, damit sie die Stimme des Herrn vernehmen,

verstehen und ihr antworten mögen.

In der Tiefe ihres Gewissens wiederhole ihnen deine Einladung an die Diener von Kana: Tut alles, was Jesus euch sagen wird.


Wir wollen Werkzeuge Gottes und der Kirche sein,

berufen zu evangelisieren, zu heiligen und unsere Brüder zu weiden:

lehre und schenke uns die Begabung des guten Hirten;

nähre und vergrößere unsere apostolische Hingabe;

stärke und erneuere immer unsere Liebe für die Leidenden;

erleuchte und belebe unseren Vorsatz der Jungfräulichkeit für das Reich des Himmels; vertiefe und bewahre in uns den Sinn der Brüderlichkeit und Gemeinschaft.


Zugleich mit unserem Leben, Du unsere Mutter, vertrauen wir Dir

das Leben unserer Eltern und Familien an;

jenes der Brüder, die wir in unserem Dienst erreichen,

auf dass deine mütterliche Fürsorge immer jedem unserer Schritte zur Heimat hin vorausgehe, die uns durch seine Erlösung bereitet hat

Christus, Dein Sohn, unser Herr. Amen.



LITANEI MARIA KÖNIGIN

MAGNIFIKAT

AVE MARIS STELLA

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